AUS DEM PFARRVERBAND – Personelle Veränderung mit 1. September 2026
Liebe Brüder und Schwestern,
mit Freude wende ich mich als neuer Vikar in unserem Pfarrverband Dobersberg – Gastern – Kautzen – Reibers – Waldkirchen an euch. Ich komme aus der Slowakei und wurde im Jahr 1988, im Marianischen Jahr, das für mich persönlich eine sehr bedeutende Zeit war, zum Priester geweiht. Vor meiner Ankunft in Österreich hatte ich die Möglichkeit, neun Jahre lang pastoral in Italien tätig zu sein, genauer gesagt in der Diözese Casale Monferrato.
Seit dem 1. Juli 2024 war ich in der Pfarre Tulln St. Stephan tätig, und ich bin Diözesanbischof Alois Schwarz sehr dankbar für die Aufnahme in die Diözese St. Pölten sowie für das Vertrauen, meinen pastoralen Dienst nun hier bei euch in unserem Pfarrverband ausüben zu dürfen.
Diese Region hat mich durch ihre schöne Natur, ihre Ruhe und ihre reiche Geschichte sehr angesprochen. Ich liebe die Natur sehr und freue mich darauf, nach und nach die Schönheit dieser Gegend zu entdecken, die einzelnen Pfarren, die örtlichen Traditionen und das Leben der Gläubigen kennenzulernen. Ich bin überzeugt, dass dieser neue Wirkungsort für mich eine Quelle der Freude, der geistlichen Bereicherung und der gegenseitigen Inspiration sein wird.
Von Herzen danke ich auch Herrn Pfarrer GR Mag. Gerhard Swierzek sowie der Pfarrsekretärin Helga Batek für ihre herzliche Aufnahme und ihre Hilfsbereitschaft. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und bin überzeugt, dass ihre Erfahrungen, ihre Ratschläge und ihre Offenheit mir helfen werden, mich rasch in unsere Pfarrgemeinschaft einzuleben.
Ich möchte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Priestern und Laien hervorheben, die das Fundament jeder lebendigen Pfarre bildet. Jeder von uns hat in der Kirche seinen Platz, seine Gaben und seine Aufgabe. Gerade im Geist der synodalen Kirche, zu der uns Papst Franziskus eingeladen hat, sind wir gerufen, gemeinsam unterwegs zu sein, einander zuzuhören, uns gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam Zeugnis für unseren Glauben abzulegen.
Ich wünsche mir, dass unsere Pfarrgemeinden Orte eines lebendigen Glaubens, gegenseitiger Wertschätzung, des Friedens und der Offenheit für jeden Menschen sind. Ich glaube daran, dass wir gemeinsam eine Gemeinschaft aufbauen können, in der die Nähe Christi, seine Liebe und seine Hoffnung spürbar werden.
Von Herzen grüße ich euch alle, denke an euch im Gebet und freue mich auf die persönlichen Begegnungen mit euch.
Euer Vikar
Michal


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